Die 5 größten Mythen über Sicherheitstechnik in Berlin
Rund um Einbruch und Einbruchschutz kursieren viele Halbwahrheiten, und einige davon sind gefährlich, weil sie Menschen davon abhalten, sich rechtzeitig zu schützen. Als Fachbetrieb für Sicherheitstechnik in Berlin hören wir diese Mythen seit 1989 immer wieder, von Spandau bis Köpenick. Zeit, die fünf größten einmal ehrlich einzuordnen.
Mythos 1: Einbrecher kommen nachts, wenn alle schlafen
Die Statistik sagt das Gegenteil: Die meisten Wohnungseinbrüche passieren tagsüber und in den Dämmerungsstunden, wenn niemand zu Hause ist. Täter wollen keine Begegnung, sie wollen ungestört arbeiten. In Wohnlagen mit vielen Berufstätigen, etwa in Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Steglitz, sind die Vormittage und der frühe Abend die kritischen Zeiten. Wer nur nachts an Sicherheit denkt, schützt sich zur falschen Zeit.
Mythos 2: Bei mir gibt es doch nichts zu holen
Das weiß der Täter vorher nicht. Eingebrochen wird dort, wo es einfach geht, nicht dort, wo es reich aussieht. Der eigentliche Schaden ist ohnehin selten nur der gestohlene Schmuck: Zerstörte Türen und Fenster kosten schnell vierstellige Beträge, und das verlorene Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden wiegt für viele Betroffene am schwersten. Gerade Erdgeschosswohnungen in Neukölln, Wedding oder Moabit werden wegen des leichten Zugangs angegangen, unabhängig vom Inventar.
Mythos 3: Gegen Profis hilft sowieso nichts
Die überwältigende Mehrheit der Einbrecher sind keine Profis, sondern Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug. Genau deshalb wirkt geprüfte Technik so gut: Über 40 Prozent aller Einbruchsversuche scheitern, meist an solider Mechanik. Hält ein Fenster oder eine Tür der Widerstandsklasse RC 2 auch nur wenige Minuten stand, brechen die meisten Täter ab. Kombiniert mit einer Alarmanlage in Berlin, die den Versuch sofort laut meldet, sinkt das Risiko drastisch.
Mythos 4: Eine Alarmanlage ist teuer und kompliziert
Das war einmal. Moderne Funk-Systeme wie die Ajax Alarmanlage sind ohne Stemmarbeiten an einem Tag installiert, per App bedienbar und für Wohnungen bereits ab etwa 800 Euro inklusive Montage zu haben. Die App-Nutzung kostet dauerhaft nichts, und das System wächst modular mit, vom ersten Öffnungsmelder bis zur Videoverifikation.
Mythos 5: Ein Hund oder aufmerksame Nachbarn reichen aus
Beides ist wertvoll, aber kein Ersatz. Der Hund ist beim Gassigehen mit unterwegs, die Nachbarin im Urlaub, und Täter beobachten genau solche Lücken. Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit ergänzt ein Sicherheitskonzept, sie ersetzt aber weder geprüfte Mechanik noch eine Alarmanlage, die rund um die Uhr wacht.
Was wirklich schützt
Die Polizei empfiehlt seit Jahren dieselbe Kombination: mechanischer Einbruchschutz in Berlin als Fundament, dazu elektronische Überwachung als Meldeebene. Die Mechanik hält den Täter auf, die Elektronik sorgt dafür, dass der Versuch nicht unbemerkt bleibt. Welche Maßnahmen an Ihrem Objekt Priorität haben, klärt eine kostenlose Schwachstellenanalyse vor Ort, in allen zwölf Berliner Bezirken und im Umland.
Häufige Fragen
Stimmt es, dass die meisten Einbrecher nachts kommen?
Nein. Die meisten Wohnungseinbrüche passieren tagsüber und in der Dämmerung, wenn die Bewohner bei der Arbeit sind oder Besorgungen machen. Gerade in Bezirken mit vielen Berufstätigen wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain nutzen Täter die klassischen Abwesenheitszeiten.
Schreckt eine Alarmanlage Einbrecher wirklich ab?
Ja. Sichtbare Sicherheitstechnik wie Außensirenen und Kameras lässt viele Täter das Objekt gar nicht erst angehen. Löst die Anlage aus, brechen die meisten den Versuch sofort ab, denn Lärm und Aufmerksamkeit sind ihr größtes Risiko.
Sind günstige Sicherungen aus dem Baumarkt ausreichend?
Als einzelne Ergänzung können sie helfen, als Kernsicherung reichen sie meist nicht. Geprüfte Technik nach DIN EN 1627 und EN 50131 hält im Ernstfall stand, Billigprodukte scheitern oft schon am ersten Hebelansatz.
Lohnt sich Sicherheitstechnik auch in einer Mietwohnung?
Ja. Funk-Alarmanlagen kommen ohne bauliche Eingriffe aus und ziehen beim Umzug mit um. Auch abschließbare Fenstergriffe und Zusatzschlösser sind in Mietwohnungen möglich, in der Regel mit Zustimmung des Vermieters.
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Über den Autor: WIESE Sicherheitstechnik ist Ihr Fachbetrieb für Alarmanlagen, Einbruchschutz und Sicherheitstechnik in Berlin, seit 1989 mit Sitz in der Florastraße in Berlin-Pankow. Wir beraten kostenlos in allen zwölf Berliner Bezirken und im Umland.
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